Etappe 1+2

(Auf dem Handy getippt - Fehler werden nächste Woche korrigiert)

Etappe 1

Die erste Etappe führte uns „zum Wachwerden“ von Tux nach Brixen. Und wer die Berge ein bisschen kennt der weiß, dass zwischen Tux und Brixen das Tuxer Joch liegt. Und natürlich der Brenner. Es versprach also eine spannende und anstrengende Etappe zu werden.

Der Start erfolgte um 9:00 Uhr bei leichter Bewölkung in mehreren Startblöcken. Wir starteten aus Startblock C. Nach Hintertux erwartete uns ein Anstieg mit 1000 Höhenmetern, der meistens auf gut zu fahrenden Schotterstraßen zu bewältigen war. Die Abfahrt vom Tuxer Joch war gruselig und spektakulär zu gleich. Wir durften den neu gebauten Trail ins Schmirntal einweihen. Nach weit über 60 Spitzkehren bergab und einem weiteren 500 Höhenmeter Anstieg passierten wir den Brenner. Ab dann ging es ziemlich schnell in einer größeren Gruppe über den Radweg bis Gossensaß und später weiter bis Mauls. Der letzte Anstieg mit rund 1000 Höhenmetern über das Valser Jöchl und eine spektakuläre Trailabfahrt nach Brixen rundeten diese Etappe ab. Nach über 100 km,  über 3000 Höhenmetern und einer ausgiebigen Dusche gönnten wir uns im Kutscherhof in Brixen einen „Tiroler Biss“ (Schlutzkrapfen, Knödel) und eine gewaltige Pizza. Und natürlich einige Weizenbier. Der am späten Abend einsetzende Regen ließ für die zweite Etappe nichts Gutes erwarten…

Ah, das Ergebnis! Wir sind auf Platz 52 von 72 „Master-Teams“ gelandet und echt zufrieden!

Etappe 2

Die zweite Etappe entspricht annähernd der zweite Etappe der bikeTRANSALP 2017. Sigi und ich wussten also schon, was uns erwarten würde. Mit 1500hm „am Stück“ stand als erstes Highlight des Tages der längste Anstieg der gesamten Tour auf dem Plan. Das war hart, ging aber deutlich besser als 2017. Per saldo waren wir 30 Minuten schneller oben. Die Abfahrt von der Plose ging diesmal über die JerryLine - eine sehr flowige Trailabfahrt. Echt empfehlenswert! Der nächste Anstieg führte uns auf das Würzjoch, wo die zweite Verpflegungsstelle platziert war. Von dort folgte ein supergeiler Naturtrail durch den Wald. Nicht leicht zu fahren (2017 hatte ich mir genau dort den Oberschenkel an einem Baum geprellt), aber spektakulär! Die letzten Höhenmeter sammelten wir dann noch an einer fiesen Rampe im Wald und beim finalen Anstieg nach St. Vigil. Nach 04:57h waren wir im Ziel und genau wie gestern ca. eine Stunde schneller als 2017. In der Gesamtwertung sind wir auf Platz 54 zurückgefallen - aber wir sind immer noch in den Top100 ;)

Morgen steht mit 94km/3400hm die Königsetappe auf dem Plan. Voraussichtlich werde ich daher abends nix mehr tippen, aber bei Instagram findet ihr bestimmt ein Foto, wenn wir es geschafft haben 😜